Philosophie des IFC
Das IFC
- will die Kommunikation fördern zwischen Menschen mit mehr, weniger und ohne Lautsprache. Wir tun dies, indem wir zusammen mit den beteiligten Menschen ihre Interaktionskompetenzen erweitern und ihre alltäglichen Interaktionsrealitäten verbessern.
- arbeitet personenzentriert und alltagsorientiert. Wir setzen deshalb alle Mittel und Strategien der Unterstützten Kommunikation (UK) ein, die einen Menschen im konkreten Fall befähigen, sich in seinen sozialen Umfeldern und Alltagssituationen immer mehr und kompetenter kommunikativ zu beteiligen.
- bietet als besonderen Schwerpunkt der Arbeit die Vermittlung des kommunikativen Zeigens (pointing to communicate)an. Die Zeigebewegung wird auch von vielen Menschen mit kognitiven oder körperlichen Schwierigkeiten gut beherrscht oder kann von ihnen mit Unterstützung und Training der koordinativen Fertigkeiten relativ schnell zum kommunikativen Zeigen erlernt werden.
- vermittelt theoretische Hintergründe, verknüpft die Praxis mit aktuellen Ergebnissen aus der Forschung.
- arbeitet prozessbegleitend innerhalb von Praxis-Coachings. Wir gehen dabei von der Analyse der natürlich stattfindenden alltäglichen Interaktionen der beteiligten Personen aus. Diese Interaktionsanalysen nehmen Videoaufnahmen und direkte Beobachtung von Interaktionen zur Grundlage. Diese Form der Vermittlung und Begleitung ermöglicht einen nachhaltigen und effizienten Praxistransfer und hilft so, die alltägliche Kommunikation zwischen Menschen mit UK-Bedarf und ihrem lautsprachlichen Umfeld real zu verbessern.
- evaluiert die Veränderungen des (kommunikativen) Alltagshandelns, die durch die begleiteten Interventionen zustande kommen.
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